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anja

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Rezension: Fabian Lutz - Zombifiziert 1: Tag Null

Zombifiziert: Tag Null (Zombifiziert, #1) - Fabian Lutz

"Zombifiziert - Tag Null" ist der erste Teil eines Episodenromans, der mich anfangs ein wenig verwirrt hat, denn die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der Reporter Marti (Danach) und Felix (Davor) erzählt, unterbrochen von Martis Interviewaufnahmen. Hat man sich jedoch in diese Art der Erzählung hineingefunden und daran gewöhnt, versteht man auch die Zusammenhänge und vermutlich werden diese beiden Handlungsstränge am Ende zusammengeführt (und ich bin wirklich gespannt, wie der Autor das dann umsetzt).

Leider endet dieser erste Teil genau dann, wenn die Geschichte richtig an Fahrt aufnimmt und spannend wird (was nach nur ca. 50 eBook-Seiten schon der Fall ist). Das ist ein cleverer Schachzug, denn natürlich MUSS der Leser nun unbedingt wissen, wie es im zweiten Teil "Zombifiziert - Minuten der Angst", der glücklicherweise schon am 5. September diesen Jahres erscheint, weitergeht.

Der Schreibstil des Autors liest sich flüssig und Fabian Lutz scheut sich auch nicht, blutige Einzelheiten zu beschreiben. Für empfindliche Gemüter ist dieses Buch deswegen nicht unbedingt zu empfehlen.

Nach nur etwas mehr als 50 eBook-Seiten ist es schwer, viel über die Charaktere zu sagen, da man einfach noch zu wenig von ihnen weiß, doch vermutlich ändert sich das mit den nächsten Episoden.

Hoffentlich erfährt man dann auch mehr darüber, wie und warum die Seuche überhaupt ausgebrochen ist und wie diese beiden verschiedenen Perspektiven damit zusammenhängen und schlußendlich zusammenlaufen.

Fazit:

Ein blutiger, unheimlicher und spannender Episodenroman-Auftakt, der anfangs noch recht verwirrend ist, doch nach kurzer Eingewöhnung kann man sich voll und ganz auf diese tolle Geschichte einlassen. Für meinen Geschmack viel zu kurz, aber glücklicherweise sind es nur noch wenige Tage bis zur Veröffentlichung des zweiten Teils, auf den ich mit Spannung warte