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anja

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Shadow Falls Camp 01. Geboren um Mitternacht

Geboren um Mitternacht (Shadow Falls Camp #1) - Tanja Hamer, C.C. Hunter "Geboren um Mitternacht" ist der erste Teil der "Shadow Falls Camp"-Reihe. Für mich war dieser erste Teil ein toller Einstieg, um die Protagonisten und ihre Fähigkeiten kennenzulernen. Zwar gibt es hier nicht viel Neues zu entdecken, doch trotzdem konnte mich dieses Buch überzeugen, auch den zweiten Band der Reihe "Erwacht im Morgengrauen" lesen zu wollen, welcher demnächst ebenfalls bei Fischer FJB erscheinen soll. C.C. Hunter hat einen angenehmen, flüssig zu lesenden Schreibstil. Sie schafft es immer wieder Spannung aufzubauen, es gibt einige witzige Szenen (besonders weil Kylie sich selbst auch gern mal auf die Schippe nimmt) und recht unterschiedliche Charaktere, so dass einem das Lesen hier nicht langweilig wird. Kylie ist eigentlich ein recht sympathisches Mädchen, welches erst noch lernen muss, welche Fähigkeiten sie denn überhaupt hat. Sie hat in letzter Zeit einige Probleme gehabt, die ihr zusätzlich noch zu schaffen machen und ist deshalb recht nah am Wasser gebaut. Eigentlich will sie gar nicht in dieses Camp, sie möchte mit diesen ganzen übernatürlichen Wesen nichts zu tun haben und schon gar nicht selbst dazugehören. Deshalb verschließt sie sich oft vor den anderen. Im Laufe des Buches macht ihr Charakter jedoch eine Wandlung durch und das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, so dass man sich ganz gut in ihre Gedankenwelt hineinversetzen kann. Eine Sache allerdings hat mich an Kylie ganz schön genervt: stellenweise ist sie gleichzeitig auf drei Jungs scharf und immer wieder werden die Gefühle für ebendiese beschrieben. Das fand ich dann doch ein wenig übertrieben. Worauf ich allerdings sehr gespannt bin, ist was sie mit ihren Fähigkeiten so alles anstellen kann und was genau sie eigentlich ist. Das nämlich erfährt man nur ansatzweise. Ich hoffe nur, sie kriegt in den folgenden Bänden ihre Hormone ein wenig in Griff. Auch die anderen Protagonisten sind alle ziemlich interessant, weil doch recht unterschiedlich. Es gibt viele Dinge, die nur angedeutet werden und die man dann erst in den folgenden Büchern erfahren wird, aber gerade das macht es ja so spannend, denn man kann immerhin mutmaßen (und liegt vermutlich vollkommen falsch).